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Wehrpass des Gefreiten Wilhelm Gutmann aus Erbes-Büdesheim (Alzey) 11.Kompanie Panzer-Regiment 24 (24. Panzer Division) Panzerkampfabzeichen in Silber (Einsatzzahl 25)

1.475,00 

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Artikelnummer: KK139 Kategorie:
 

Beschreibung

Führerschein Klasse 4

Sonderausbildung Panzer-Funker

Waffenausbildung

  • Karabiner 98k
  • M.G.34
  • Pistole 08
  • M.P.40
  • Handgranate

Reichsarbeitsdienst bei Brünn, Schreibwald Abteilung K1/385

aktiver Wehrdienst bei Panzer-Ersatz-Abteilung 204 Stamm Kompanie in Schwetzingen

dann 3./Panzer-Ausbildungs-Abteilung 204

anschließend Nachrichten Kompanie Panzer-Ausbildungs-Abteilung 204

und 11.Kompanie Panzer Regiment 24, 24 Panzer-Division

Dienstgrad

  • 1.7.1943 Panzeroberschütze
  • 1.1.1944 Gefreiter

Orden und Ehrenzeichen

  • Panzerkampfabzeichen in Silber 7.11.1943
  • Verwundetenabzeichen in Schwarz 10.5.1944
  • Eisernes Kreuz 2.Klasse 1939 10.6.1944
  • Panzerkampfabzeichen in Silber Höhe Stufe II (Einsatzzahl 25) 13.9.1944

Mitgemachte Gefechte

  • Schutz der franz. Kanal und Atlantikküste 3.5.1943-11.8.1943
  • Einsatz in Oberitalien 20.8.1943-15.10.1943
  • Einsatz im Osten 24.10.1943-30.9.1944

Verwundungen

  • 28.4.1944 Splitter in Rücken
  • 18.9.1944 Splitter linke Brust
  • 23.9.1944 Verbrennungen II und III Grades Gesicht und beide Hände & Granatsplitter Schädelloch
  • 30.9.1944 um 10.50Uhr im Armee-Feldlazarett (mot.) 673 verstorben (Feldpostnummer 25171)
  • Ehrenfriedhof Presov, Slowakei

 

Am 22. Mai 1943 wurde beim Regiment eine III. Abteilung durch Umbenennung der Panzer-Abteilung 127 aufgestellt. Die II. Abteilung wurde am 12. Juli 1943 in eine Panzer-Stug-Abteilung mit zwei Stug-Kompanien und einer mittleren Panzer-Kompanie umgewandelt und am 25. Juli 1943 in I. Abteilung umbenannt. Es wurde danach aber wieder eine Feldpostnummer 56708 für eine neue II. Abteilung herausgegeben. Es ist ungeklärt, ob diese neue II. Abteilung wirklich aufgestellt wurde. Nach der erfolgten Wiederaufstellung werden Stab, Flamm-Panzer-Schwadron und III. Abteilung nach Italien verlegt. Die I. Abteilung wurde ab dem 12. Juli 1943 in eine Panther-Abteilung umgewandelt. (s.u.) Im September 1943 nahm das Regiment an der Entwaffnung der italienischen Armee teil.Sie wartete in Italien vergeblich auf eine alliierte Landung bei Livorno und wurde im Oktober 1943 wieder in den Osten verlegt. Das Regiment bestand mit seinen drei Abteilungen aus 49 Panzern IV lang, 44 Sturmgeschützen, 9 Panzerbefehlswagen und 14. Flammpanzern. Es wurde im Raum Nowaja Praga und Kriwoi Rog eingesetzt und errichtete so den Brückenkopf Nikopol. Es folgten weitere Abwehrkämpfe im Raum Dnjepropetrowsk – Kriwoi Rog. Von Dezember 1943 bis Februar 1944 verteidigte das Regiment den Brückenkopf Nikopol. Anfang März 1944 kämpfte es nördlich von Nikolajew und zog sich anschließend bis zum 22. März 1944 über den Bug und die Moldau ins rumänische Karpathenvorland zurück. Ab dem 28. März 1944 hatte das Regiment Abwehrkämpfe in Nord-Besserabien zu bestehen. Ab Mitte Mai folgten Abwehrkämpfe an der oberen Moldau sowie der Gegenangriff nördlich von Jassy bis Anfang Juni 1944. Im Anschluß wurde das Regiment aus der Front genommen und bis Juli 1944 aufgefrischt. Nach der Auffrischung wurde es nach Galizien verlegt. Von August bis Anfang September 1944 führte das Panzer-Regiment 24 Gegenangriffe zwischen San und Weichsel durch. Am 15. September verlegte wa in die Beskiden, wo es zur Verteidigung des Dukla-Passes eingesetzt. Ab dem 11. Oktober erfolgte die Verlegung des Regiments per Bahn in den Brückenkopf Szolnok in Ungarn an der Theiß. Bis zum 12. Januar 1945 führte es Abwehrkämpfe zwischen Theiß und Ipel. Danach verlegte es im Eisenbahnblitztransport unter Zurücklassung der Panzerfahrzeuge nach Marienburg/Elbing (Ostpreußen). Im Raum Elbing erfolgte die notdürftige Neuausstattung mit Waffen und Kfz. Danach wurde das Regiment zur Abwehr und Gegenangriffen in Süd-Ostpreußen eingesetzt Vom 21. Februar bis zum 27. März 1945 folgten Abwehrkämpfe im Ermland und der Rückzug auf den Brückenkopf bei Heiligenbeil. Ende März 1945 wurde das Regiment noch über die Ostsee zur Frischen Nehrung bei Pillau transportiert. Mitte April wurden die Reste des Regiments nach Schleswig-Holstein evakuiert. Dort erfolgte die Kapitulation.

 

Quelle: Lexikon der Wehrmacht