Urkunden Uffz.Becker 254. Inf. Division

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Artikelnummer: 4608 Kategorie:
 

Beschreibung

Urkunde Eisernes Kreuz 2. Klasse 1939

Urkunde Verwundetenabzeichen Schwarz

Urkunde Infanterie Sturmabzeichen Silber

Urkunde Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse 1939

Bescheinigung für Nah und Sturmkampftage

Bescheinigung über Bombensplitter im Gesäß

2 schöne Fotos

Sehr seltenes Erinnerungswerk der 254 Infanterie Division

 

Die 254. Infanterie-Division wurde am 26. August 1939 im WK VI als Division 4. Welle aus der Hälfte der Ergänzungseinheiten des Wehrkreises VI aufgestellt. Nach erfolgter Aufstellung wurde die Division Mitte September 1939 als Armee-Reserve der 5. Armee in die Eifel verlegt. Im Oktober 1939 folgte die Verlegung in den Raum Kempen – Goch an den Niederrhein. Hier verblieb die Division bis zum Beginn des Westfeldzuges. Nach der Bereitstellung im Raum Emmerich stieß die Division zu Beginn des Westfeldzuges auf Nymwegen vor, überquerte hier die Maas und übernahm anschließend den Schutz der linken Flanke der 18. Armee. Anschließend überschritt sie den Lys und sicherte im Raum zwischen Courtrai und Ypern. Während des zweiten Teils des Westfeldzuges, der “Schlacht um Frankreich”, verblieb die Division als Küstenschutz im Raum Dünkirchen. Im Juli 1940 wurde sie nach Lille und im September 1940 nach Rouen verlegt. Am 17. November 1940 gab die Division ein Drittel an die 320 Infanterie Division ab. (Stab 454, III./454, III./474, III./484, III./AR 254, Teile der Divisionseinheiten.) Die Abgaben wurden von der Division ersetzt. Im Mai 1941 verlegte die Division nach Ostpreußen und nahm ab den 22. Juni 1941 am Rußlandfeldzug teil. Aus dem Raum Eydtkau marschierte sie in den Raum Riga und drehte hier nach Estland ab, wo sie im August an den Kämpfen um Reval teilnahm. Anschließend setzte die Division den Vormarsch bis nach Leningrad fort und stieß im Dezember 1941 über den Wolchowstroj nach Norden vor. Von Januar bis Juni 1942 kämpfte die Division am Wolchow-Kessel und lag anschließend bis Jahresende westlich des Wolchow im Norden von Nowgorod. Im Februar 1943 folgte die Verlegung in den Raum Demjansk und im März 1943 der Einsatz bei Staraja Russa. Im April 1943 kehrte die Division an die Front vor Leningrad zurück. Zum Jahreswechsel 1943 / 44 kämpfte die Division südlich des Ladogasees. Dann wurde die Division zur 1. Panzerarmee in den Südabschnitt der Ostfront verlegt und kam nach kurzem Einsatz bei Winniza in den “Hube-Kessel” bei Kamenez-Podolsk. Nach dem erfolgreichen Ausbruch aus dem Kessel stand die Division bei Buczacz und dann nördlich von Horodenka an der Strypa im Kampf. Am 10. Mai 1944 wurde das Grenadier-Regiment 474 und die III./AR 254 aufgelöst und durch die Reste der aufgelösten 82. Infanterie-Division ersetzt. Am 4. Juli 1944 wurde die Divisionsgruppe 82 in Grenadier-Regiment 474 umbenannt und dieses Regiment im April 1944 aufgelöst und durch das Grenadier- (Fahnenjunker) Regiment 1238 ersetzt. Die anschließenden Rückzugskämpfe führten die Division durch die Karpaten bis in den Raum Kaschau und schließlich nach Schlesien. Die Division kam im Raum Deutsch-Brod in russische Gefangenschaft.