Beförderungsurkunde Paul Lettow Tackticklehrer an der SS Schule Bad Tölz

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Artikelnummer: 5211 Kategorie:
Beschreibung

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Original Unterschrift von Brauchitsch

Pul Lettow war der Sohn des Hauptzollamts-Rendanten Paul Lettow und dessen Ehefrau Anna. Am 23. März 1911 trat er als Fahnenjunker in das 3. Lothringische Infanterie-Regiment Nr. 135 in Diedenhofen ein, wo er am 18. November 1911 zum Fähnrich ernannt und am 18. August 1912 zum Leutnant befördert wurde. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges am 2. August 1914 wurde Lettow Adjutant des III. Bataillons und zog mit diesem ins Feld. Am 28. September 1914 wurde er bei den Kämpfen in den Argonnen verwundet und im Oktober 1914 in das Reserve-Hospital 2 in Bonn verlegt. Am 28. Oktober 1914 kehrte er als Adjutant des III. Bataillons in das 3. Lothringische Infanterie-Regiment Nr. 135 an die Front zurück. Im März 1916 erkrankte er schwer an rheumatischer Arthritis. Nach einem Lazarett- und Kur-Aufenthalt kam er am 22. Juni 1916 in das Ersatz-Bataillon seines Regiments und kehrte am 9. August 1916 als Ordonnanz-Offizier zu seinem Regiment an die Front zurück. Am 20. September 1916 übernahm er die 3. MG-Kompanie des Regiments und diente ab dem 13. Dezember als Regiments-Adjutant. Am 10. August 1917 wurde er bei Cheppy durch einen Granatsplitter im Kopf schwer verwundet. Zwischen dem 15. Oktober und dem 8. Dezember 1917 war er kurzzeitig Adjutant bei der 66. Infanterie-Division und kehrte dann als Regiments-Adjutant in das 3. Lothringische Infanterie-Regiment Nr. 135 zurück. Am 16. Juli 1918 wurde er an der Marne bei Cheppy erneut schwer verwundet und in ein Lazarett nach Düsseldorf verlegt. Nach seiner Genesung wurde er am 12. Oktober 1918 kurzzeitig Adjutant im Stab der 66. Infanterie-Brigade und ab dem 9. November 1918 wieder im Stab des 3. Lothringischen Infanterie-Regiment Nr. 135. Am 5. Oktober 1919 wurde er Freiwilliger im Landjägerkorps des Freikorps Maercker. Am 10. Oktober 1919 kehrte er in den Stab des 3. Lothringischen Infanterie-Regiment Nr. 135 zurück. Am 22. März 1920 wurde er zum Reichswehr-Amt kommandiert und am 9. April 1920 mit dem Charakter als Hauptmann aus dem Militärdienst entlassen.

Am 6. Mai 1920 trat er zur Sicherheits-Polizei Potsdam über und wurde am 1. Oktober 1925 zur Polizeischule Brandenburg versetzt. Hier wurde er am 1. Oktober 1928 zum Polizei-Major  befördert. Am 8. März 1934 trat er der SS bei und wurde am 10. März 1934 SS-Führer im Stab des Reichsführers-SS. Ab dem 1. April 1934 diente er als Taktiklehrer an der SS-Führerschule Bad Tölz. Am 16. Juli 1935 schied er auf eigenen Wunsch aus der SS aus, um wieder in der Wehrmacht zu dienen. Daraufhin wurde er am 30. August 1935 dem Stab des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 33 zugeteilt und am 4. Oktober 1934 als Oberstleutnant wieder offiziell in die Wehrmacht aufgenommen. An diesem Tag übernahm er das Kommando über das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 33.

Am 1. Juni 1938 zum Oberst befördert, wurde er am 1. August 1938 zum Leiter der Heeres-Feldzeugverwaltung VIII in Breslau ernannt. Bereits wenige Tage später wurde er durch die Umbenennung seines Stabes zum Kommandeur vom Feldzeug-Kommando VIII in Breslau ernannt. Ab dem 18. April 1940 fungierte er als Feldzeug-Kommandeur bei der 6. Armee und wurde am 31. August 1940 wieder Kommandeur vom Feldzeug-Kommando VIII. Am 19. Februar 1941 folgte seine Ernennung zum Kommandeur des Oberfeldzeugstabes 3. In dieser Dienststellung wurde er am 1. April 1942 zum Generalmajor befördert. Am 15. Mai 1942 in die Führerreserve versetzt, wurde Paul Lettow am 31. Oktober 1942 aus dem Militärdient entlassen und z.V. gestellt. Am 31. Mai 1944 wurde seine z.V.-Stellung aufgehoben. Am 13. Mai 1949 heiratete er Charlotte Dingler.

 

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